Erfahrung mit Potenzmittel Erfahrungsberichte und Statistiken über Potenzmittel

Wie wirkungsvoll sind natürliche Potenzmittel wirklich?

In der Menschheitsgeschichte tauchen seit Jahrtausenden immer wieder Berichte über pflanzliche, natürliche Potenzmittel auf, die ganz einfach in der Natur wachsen und nicht von Konzernen wie Pfizer produziert werden.

Natürliche Potenzmittel: Eine ernsthafte Konkurrenz für Medikamente?Sie sind in den meisten Fällen deutlich günstiger und verträglicher als pharmazeutische Produkte. Aber wie wirkungsvoll können natürliche Potenzmittel überhaupt sein? Können sie mit ihren Pendants aus der Pharmaindustrie mithalten? Oder stellen sie lediglich eine nützliche Zusatzmaßnahme für die Potenz dar?

Wir haben uns für Sie die beliebtesten natürlichen Potenzmittel herausgesucht und recherchiert, wie wirkungsvoll diese jeweils sind.

Yohimbin

Yohimbin ist eine Substanz, die zur Gruppe der Indolalkaloide gehört. Sie wird aus der Rinde des Yohimbe-Baumes (Pausinystalia yohimbe) gewonnen und gilt in Afrika seit Jahrtausenden als traditionelles Potenzmittel. Der Yohimbe-Baum ist vor allem im tropischen Westafrika beheimatet – sprich: In Kamerun und im Gebiet des Kongo.

Yohimbin kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden. In der westlichen Welt wird die Gabe als Tablette bevorzugt, in traditionellen afrikanischen Staaten wird die Rinde des Yohimbe-Baumes meist als Tee konsumiert.

Das natürliche Potenzmittel verbessert nachweislich die Durchblutung im Penis. Es erweitert und öffnet die Blutgefäße in der Leistenregion, wodurch sich die Erektionsfähigkeit auf natürliche Weise verbessert.

Jedoch: Yohimbin ist ein Naturprodukt, weshalb man nie genau sagen kann, wie wirksam das vorliegende Mittel tatsächlich ist. Die Bioverfügbarkeit kann sich bei Pflanzen – je nach Wachstumsgegebenheiten – enorm unterschieden. Dies gilt natürlich nicht für Yohimbin in Tablettenform, sondern nur für natürliche Darreichungsformen (zum Beispiel Tee).

Ginkgo

Ginkgo ist weltweit als Heilpflanze bekannt und wird von Alternativmedizinern bei so gut wie jedem Gebrechen empfohlen. Einige Anwendungsbeispiele sind Kopfschmerzen, Erektionsstörungen, Tinnitus oder auch Asthma.

Ginkgo ist eine sehr alte Baumart, die ursprünglich aus China stammt, und zur letzten Art ihrer Gruppe gehört. Aus medizinischer Sicht stecken die wichtigen Wirkstoffe nicht nur in den Blättern, sondern auch in den Samen und den Wurzeln des Ginkgos.

Im speziellen Falle von Erektionsstörungen, wirkt der Ginkgo, indem er die Durchblutung in der Genitalregion verbessert.

Ginseng

Auch bei Ginseng handelt es sich um eine Pflanze, die quasi als Allheilmittel gilt und zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit haben kann. In der Alternativmedizin erfreut sich Ginseng außerordentlich großer Beliebtheit und ist universal einsetzbar.

Bezüglich der Manneskraft wird Ginseng eine potenzfördernde Wirkung zugesprochen. Ein einsetzbares Konzentrat kann man zum Beispiel im gut sortierten Reformhaus oder auch in der Apotheke erwerben.

Maca-Pflanze

Aktuell wird die Maca-Pflanze vor allem als „Super-Food“ beworben – mit exorbitant hohen Kilopreisen. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und ist hauptsächlich als Aphrodisiakum bekannt. Von den südamerikanischen Ureinwohnern wird die Maca-Pflanze seit Jahrtausenden als Heilpflanze geschätzt und eingesetzt.

Sie enthält nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch sogenannte Sterole. Sterole sind dem männlichen Sexualhormon Testosteron sehr ähnlich. Sie sollen die Bildung von Testosteron im männlichen Körper fördern. Bei Frauen soll sich durch die Aufnahme hingegen der Östrogenspiegel erhöhen. Außerdem soll die Maca-Pflanze die Durchblutung des Beckens fördern, weshalb man ihr zudem nachsagt, dass sie die Fruchtbarkeit fördere.

Die Effekte auf die Sexualität wurden bereits wissenschaftlich nachgewiesen: Die Maca-Pflanze steigert die sexuelle Lust und soll zudem die Anzahl der Spermien erhöhen, wenn sie regelmäßig eingenommen wird.

Yarsagumba-Pilz

Über den Yarsagumba-Pilz können beim bisherigen Wissensstand keine definitiven Aussagen getroffen werden. Die tatsächliche Wirkung auf die Manneskraft ist daher relativ fragwürdig.

Der Yarsagumba-Pilz stammt aus Nepal und wird aktuell so teuer wie Gold gehandelt. Er gilt als Heilpflanze – insbesondere bei Problemen mit den Nieren oder der Leber.

Bei einer regelmäßigen Einnahme soll der Pilz leistungssteigernd auf die Manneskraft wirken. Außerdem kurbelt er angeblich die Produktion männlicher Sexualhormone an.

Pflanzliche Flavonoide

Pflanzliche Flavonoide verringern das Risiko an Erektionsstörungen zu erkranken bei regelmäßigem Konsum um bis zu 10 Prozent. Das hat eine Langzeitstudie mit 50.000 Männern ergeben. Wenn noch dazu Sport getrieben wird, verringert sich das Risiko sogar um bis zu 21 Prozent.

Pflanzliche Flavonoide sind in zahlreichen Obstsorten enthalten. Dazu zählen beispielsweise Johannisbeeren, Brombeeren, diverse Zitrusfrüchte, Kirschen, Äpfel und Blaubeeren.

Es gibt jedoch ein Problem: Der ursächliche Zusammenhang zwischen pflanzlichen Flavonoiden und ihrer Wirkung als Potenzmittel wurde nie erschlossen.

Fazit: Natürliche Potenzmittel können nicht mit richtigen Medikamenten verglichen werden

Die Effekte der hier vorgestellten natürlichen Potenzmittel lesen sich in der Theorie alle hervorragend. In der Praxis haben sie jedoch meist keine spürbaren Effekte auf die Manneskraft – zumindest in der natürlichen Form. Wenn sie jedoch auf pharmazeutischem Wege aufbereitet werden (zum Beispiel Yohimbin in Tablettenform), dann sind die Effekte tatsächlich nachweisbar.

Die oben genannten Pflanzen sind mit Sicherheit allesamt sehr gesund – mit richtigen Potenzmitteln können sie jedoch nicht mithalten. Sprich: Sie können gerne zusätzlich zum richtigen Potenzmittel eingenommen werden, jedoch sollte man ansonsten nicht allzu viele Effekt von ihnen erwarten.

Grundsätzlich gilt zudem: Potenzmittel bekämpfen lediglich die Symptome und nicht die tatsächlichen Ursachen von Erektionsstörungen. Eine wirkliche Heilung kann nur dann erfolgen, wenn die Ursache bekämpft wird. Auf dem Weg dahin können Potenzmittel allerdings genutzt werden, um ein normales Leben führen zu können.

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